Gute Luft – Luftreiniger Bausatz

Begreifen durch selber machen - wie funktioniert ein Luftreiniger?

Durch effiziente Luftreinigung wird das Risiko einer Covid-Infektion deutlich verringert.

Gemeinsam für saubere Luft

Mit unserem Bausatz Co2-Ampel und dem Pilotprojekt Luftbeeren haben wir nun den Dritten Bausatz im Angebot zur effizienten Wissensvermittlung.

Schüler und Lehrer werden gemeinsam tätig, die Bedeutung einer guten Luftqualität und die Massnahmen zu deren Verbesserung zu lernen. Die Lernfelder sind auch zum Lehrplan 21 kompatibel.

Luftreinigung

Reine Saubere Luft – hört sich nicht nur gut an, sondern ist ein wichtiger Faktor für die Gesundheit – jedoch ist diese saubere Luft in den meisten Innenräumen mit Aerosolpartikel behaftet.

Leider haben wir heute in Innenräumen von Büros, Schulen und anderen öffentlichen Räumen sowie auch zu Hause in den eigenen vier Wänden, eine hohe Belastung von Aerosolpartikel bis zu gesundheitsbeeiträchtigendem Feinstaub.

Mit dem Bausatz Co2-Ampel können die aktuellen Werte für den Co2 Anteil, die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit gemessen werden.

Mit dem Bausatz Luftbeere Feinstaubsensor können weitere Daten zur Luftqualität gemessen werden.

  • Feinstaub (PM2.5 und PM10)
  • Luftdruck
  • Luftfeuchtigkeit
  • Lufttemperatur

Mit dem Bausatz Luftreiniger kann der Innenraum von schädlichen Aerosolen schnell und einfach gereinigt werden.

Die Reinigungswirkung von Luftreinigern wird in der Messgrösse “Clean Air Delivery Rate (CADR) gemessen und vergleichbar gemacht.

Die Messgrösse CADR beschreibt die Durchflussrate der sauberen Luft, die der Luftreiniger in den Raum abgibt.

Mit der Leistungsklasse S werden in der Stufe 3 einen CADR-Wert von 380 m3/h erreicht.

Dieser CADR-Wert kann folgendermassen eingestuft werden:

Wenn z.B. mit einem Luftreiniger, das ein CADR von 380 m3/h aufweist, in einem Raum eine Luftaustauschrate von 4 Luftwechsel pro Stunde (ACH = 4) erreicht werden soll, dann darf die Raumgrösse bei dieser Reinigungsleistung nicht grösser als 85 m3 sein.

Bei einer Raumhöhe von 2.5 m entspricht dies einem Zimmer mit 40 m2 Grundfläche.

Mit der Leistungsklasse M werden in der Stufe 1 einen CADR-Wert von 660 m3/h erreicht.

Dieser CADR-Werte kann folgendermassen eingestuft werden:

Wenn z.B. mit einem Luftreiniger, das ein CADR von 660 m3/h aufweist, in einem Raum eine Luftaustauschrate von 4 Luftwechsel pro Stunde (ACH = 4) erreicht werden soll, dann darf die Raumgrösse bei dieser Reinigungsleistung nicht grösser als 165 m3 sein.

Bei einer Raumhöhe von 2.5 m entspricht dies einem Zimmer mit 66 m2 Grundfläche.

Zwei Möglichkeiten, Aerosole und die darin befindlichen Viren aus der Raumluft zu entfernen

1. Stoßlüften

Beim Stoßlüften sorgt man dafür, dass im optimalen Fall zwei gegenüberliegende Fenster oder Türen geöffnet werden, damit die Luft möglichst schnell nach draußen abtransportiert wird.
Dabei sollte ein gewisser "Zug" (Zugluft) entstehen. Bei stehender Luft hilft auch ein offenes Fenster nicht.

2. Gezielte Luftreinigung durch geeignete Filter

Luftreiniger gegen Viren reinigen die Luft (je nach Hersteller) mit unterschiedlichen Filterelementen.

Lüften ist in den Sommermonaten in vielen Räumen möglich. Spätestens, wenn die Temperaturen fallen, wird Lüften problematisch.
In wissenschaftlichen Tests wurde die Wirksamkeit von Luftreinigern nachgewiesen. Die Luft sollte mindestens 4 - 6 mal pro Stunde ausgetauscht (gefiltert) werden.
Es ist also wichtig, einen Luftreiniger mit ausreichender Kapazität zu wählen.

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